Wie Sie eine Baufinanzierung so flexibel wie möglich gestalten

In der heutigen Zeit muss ein Immobiliendarlehen ein hohes Maß an Flexibilität bieten. Schuld ist vor allem die Berufswelt: Noch nie zuvor mussten Arbeitnehmer so häufig für ihren Arbeitnehmer einen Umzug in Kauf nehmen oder generell wegen der Karrierechancen einen Arbeitgeberwechsel vornehmen. Zusammengefasst kann Folgendes gesagt werden: Die Zeiten haben sich geändert und fordern mehr Flexibilität.

Wer ein Immobiliendarlehen aufnimmt, muss eine monatliche Darlehensrate aufbringen. Wie hoch diese bemessen sein darf, hängt jeweils vom verfügbaren Einkommen ab. Weil das Einkommen gewissen Schwankungen unterliegen kann, sollten Darlehensnehmer darauf achten, dass die Bank eine mehrfache Anpassung des Tilgungssatzes erlaubt. Der Hintergrundgedanke ist einfach: Sollte sich das Einkommen plötzlich verringern, kann die Tilgung heruntergefahren werden und die finanzielle Belastung verringert sich. Ebenso ist natürlich eine Erhöhung möglich. Allerdings ist in solchen Fällen die Leistung von Sondertilgungen meist die bessere Möglichkeit. Deshalb sollte die Möglichkeit gegeben sein, einmal jährlich Sondertilgungen in Höhe von fünf Prozent leisten zu dürfen.

Wie einleitend erwähnt kann ggf. auch ein Umzug anstehen. Unter Umständen bedeutet dies, die Immobilie verkaufen zu müssen. Ein Verkauf in Verbindung mit einer Darlehensablösung ist jedoch nicht ohne Weiteres möglich: Die vorzeitige Kündigung des Darlehens kann zur Leistung einer hohen Vorfälligkeitsentschädigung führen. Hiergegen kann man sich jedoch absichern: Zunehmend mehr Banken bieten entsprechende Sicherungsoptionen an. Diese lassen sich die Banken zwar bezahlen, gelten aber dennoch als erstrebenswert. Ein solcher Vorfälligkeitsschutz kann einen Einmalbeitrag (ca. 250 – 500 Euro) kosten oder alternativ einen Zinsaufschlag nach sich ziehen.

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