Bausparverträge können übertragen werden

Im Bereich des Bausparens kommt es häufiger vor, dass Bausparverträge abgeschlossen werden, die zu den Bausparern überhaupt nicht passen. Oftmals sind die gewählten Bauspartarife nicht auf die finanziellen Ziele der Bausparer ausgelegt. So kommt es beispielsweise immer wieder vor, dass sich junge Menschen für Bauspartarife entscheiden, die später eine günstige Darlehensaufnahme ermöglichen – dabei wären die jungen Leute häufig besser damit beraten, auf Tarife zu setzen, welche die Vermögensbildung fördern.

Allerdings muss ein falsch gewählter Bauspartarif nicht gleich mit einem Fehlinvestment gleichgesetzt werden. Denn zum Glück besteht in zahlreichen Fällen die Möglichkeit, eine Übertragung vorzunehmen. Gemeint ist die Weiterreichung des Bausparvertrags an eine andere Person. Wie der Bundesverband deutscher Banken in Berlin mitteilt, ist diese Möglichkeit sehr häufig gegeben.

Der Übertragung muss die Bausparkasse selbstverständlich zustimmen. Die meisten Bausparkassen sehen darin keine Schwierigkeit: Die Übertragung eines Bausparvertrags inklusive dem Anrecht auf das spätere Darlehen kann häufig problemlos übertragen werden. Dazu gilt es lediglich die Zustimmung der Bausparkasse einzuholen. Des Weiteren müssen sich der Bausparer sowie die Person, die den Vertrag übernehmen möchte, über die Ablösung einigen werden. In der Regel wird zu den Selbstkosten abgelöst: Die Zahlungen, die bisher in den Vertrag geflossen sind, werden als Ablösebetrag festgesetzt.

Sollte man einen Bausparvertrag abgeschlossen haben, mit welchem man nicht besonders viel anfangen kann, weil eine Fehlentscheidung getroffen wurde oder sich die finanziellen Ziele verändert haben, so ist die Übertragung sehr interessant. Womöglich kann ein Familienmitglied oder ein Freund den Bausparvertrag gut gebrauchen, beispielsweise weil die Darlehenskonditionen so attraktiv sind.

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