KfW-Wohneigentumsprogramm schafft eine Million Eigenheime

Die in Bundesbesitz befindliche Kreditanstalt für Wiederaufbau hat im Rahmen ihres seit 1996 bestehenden Programms zur Förderung von Wohneigentum bereits Darlehen im Gesamtvolumen von 50 Milliarden Euro angestoßen und damit in Kooperation mit Banken und Sparkassen einer Million Bauherren den Einzug in die eigenen vier Wände ermöglicht.

Die Konditionen des Programms wurden in den vergangenen Jahren erweitert und stellen so eine große Hilfe für Immobilienkäufer und Bauherren dar. Seit dem Jahr 2006 ist darüber hinaus auch der Erwerb von Genossenschaftsanteilen möglich. Insbesondere die seit diesem Jahr zur Verfügung stehenden längeren Zinsbindungen machen das Programm für Verbraucher attraktiv.

Darlehen aus dem Programm zur Förderung von Wohneigentum werden grundsätzlich jedem Käufer gewährt, der mit seiner wirtschaftlichen Leistungskraft eine ordnungsgemäße Rückzahlung in Aussicht stellen kann. Bis zu 30 Prozent des Bau- oder Kaufpreises sind dabei finanzierbar, maximal jedoch 100.000 Euro. Die Darlehen sind mit einer Laufzeit von bis 35 Jahren ausgestattet, können bis zu 5 Jahre nach Auszahlung tilgungsfrei angedient werden und sind auf Wunsch für bis zu 15 Jahre zinsgebunden. Der größte Vorteil des KfW-Programms liegt eindeutig in der Möglichkeit, den Kredit ohne Aufpreis nachrangig ins Grundbuch eintragen zu lassen und ermöglicht so den Einzug in die eigenen vier Wände auch Verbrauchern mit nur wenigen Eigenmitteln.

Die Zinssätze der Darlehen sind recht günstig und treten in Konkurrenz zu den Konditionen privatwirtschaftlicher Geldhäuser. Letztere können bei der Baufinanzierung jedoch auch weiterhin nicht außer Acht gelassen werden: Die KfW-Kredite werden nach dem Hausbankprinzip vergeben, so dass eine Bank oder Sparkasse stets als durchleitende Instanz auftritt.

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