Niedrige Bauzinsen dank Griechenland-Krise

Die drohende Staatspleite in Griechenland ist ein Hauptgrund für die derzeitige starke Abwertung des Euro und sorgt bei Wirtschaftsexperten und Politikern in ganz Europa für Sorgenfalten. Von einer Nebenwirkung dieser sogenannten Griechenland-Krise können Bauherren u.a. in Deutschland aber auch profitieren – die unsichere Lage in Griechenland sorgt schließlich für niedrige Zinsen.

Die FMH Finanzberatung mit Sitz in Frankfurt weist derzeit darauf hin, dass deutsche Häuslebauer durchaus von der drohenden Staatspleite in Griechenland profitieren können. Baukredite mit kurzer Laufzeit sind derzeit auch aufgrund der Krise nach wie vor sehr günstig zu haben. Die Zinsen von Darlehen mit fünfjähriger Laufzeit beispielsweise befinden sich derzeit auf einem Tiefstand, der fast das Tief vom Sommer 2005 erreicht hat. Nur wenig teurer sind Baudarlehen mit einer Zinsbindung von zehn Jahren. Wer sich die niedrigen Zinsen länger sichern möchte, etwa über 15 oder 20 Jahre, muss schon ein wenig tiefer in die Tasche greifen – Sicherheit lassen sich Banken derzeit gut bezahlen. Trotzdem lohnt sich jedoch eine lange Zinsfestschreibung nach wie vor: Auch mit Zinsaufschlag gelten die Konditionen für Baudarlehen mit langer Zinsbindungsfrist als durchaus attraktiv.

Auch Bauherren, deren Darlehen in den nächsten Monaten auslaufen, können sich momentan noch gute Konditionen für ihre Anschlussfinanzierung sichern. Auch wenn das Darlehen erst in einem Jahr oder länger ausläuft kann es sich lohnen, die aktuellen Offerten nach passenden Angeboten zu durchleuchten. Sichern lassen sich die guten Konditionen mithilfe eines Forward-Darlehens. Aber Achtung: Dafür wird ein Zinsaufschlag fällig der umso höher ausfällt, je später das Darlehen abgerufen werden soll.

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