Eigentümer von Immobilien, die ihr Objekt im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau sanieren lassen, machen ein gutes Geschäft. Wie das Kreditinstitut mitteilte ergab eine Studie des Bremer Energie Instituts (BEI), dass die sanierten Gebäude im Anschluss an die Maßnahmen einen um nahezu 50 Prozent verminderten Heizkostenbedarf verzeichneten.
Die Altbausanierung führt so über die gesamte veranschlagte Lebensdauer der Initiative von 30 Jahren zu Einsparungen in Höhe von 80 Prozent der Investitionskosten – und finanziert sich daher weitestgehend selbst. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau teilte mit, dass sich das Gesamtvolumen der Maßnahmen im Rahmen des Programms derzeit auf 29 Mrd. Euro beläuft, wobei etwas mehr als 50 Prozent dieser Summe aus Darlehen der Förderbank stammen. Bis Ende des Jahres 2008 werden somit allein im Rahmen der bisherigen Projekte bereits 500 Millionen Euro an Energiekosten eingespart. Über die gesamte Laufzeit werden es nach Angaben der Bank 6 Milliarden Euro sein.
2007 wurden unter dem Dach der Förderinitiative „Wohnen, Umwelt, Wachstum“ rund 220.000 Darlehen vergeben, mit denen 450.000 Wohneinheiten saniert werden konnten. Neben den eingesparten Energiekosten trägt die Initiative nach Angaben des Geldhauses auch zum Erhalt von Arbeitsplätzen bei: Rund 480.000 Arbeitsplätze insbesondere in der mittelständischen Bauwirtschaft konnten allein im Rahmen der im letzten Jahr vergebenen Darlehen für ein Jahr gesichert werden.
Das Potenzial für energieeffiziente Gebäudesanierungen in Deutschland ist nach Ansicht von Experten groß. Die fast 40 Millionen Wohneinheiten in der Republik stellen einen riesigen Markt dar, in den angesichts der explodierenden Energiepreise eine deutliche Dynamik kommen sollte.
Gebäudesanierung spart Heizkosten
19. Juni 2008 Von Schreibe einen Kommentar
