Interesse an Bauvorhaben nimmt wieder zu

In den vergangenen Monaten haben sich Bauherren sehr stark zurückgehalten. Im letzten Jahr wurden so wenige Eigenheime wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr errichtet. Untersuchungen belegen, dass sie Menschen vorsichtig geworden sind. Viele sind im Hinblick auf die immer noch anhaltende Wirtschaftskrise sehr kritisch und hoffen in erster Linie darauf, dass ihr Job erhalten bleibt – ein Immobilienerwerb kommt daher nicht in Frage.

Doch die Zeiten der Schwarzmalerei könnten schon bald vorüber sein. Wie aus einer neuen Untersuchung hervorgeht, die kürzlich von der Comdirect Bank in Auftrag gegeben wurde, können sich wieder mehr Bürger vorstellen, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen und ein Bauvorhaben anzugehen. Aus der Umfrage, die vom Forsa-Institut durchgeführt wurde, geht hervor, dass etwa 53 Prozent der Bundesbürger meinen, jetzt sei ein guter Zeitpunkt, um in eine Immobilie zu investieren.

Im Hinblick auf die Finanzierung eines solchen Vorhabens, sieht die Situation in der Tat gut aus. Die Hypothekenzinsen befinden sich nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau. Bauherren und Immobilienkäufer können augenblicklich auf traumhaft niedrige Zinsen blicken. In den vergangenen Monaten sind die Hypothekenzinsen sogar gefallen – derzeit sieht es danach aus, als ob sie ihren Tiefpunkt erreicht haben.

In den vergangenen 20 Jahren sind die Hypothekenzinsen lediglich einmal günstiger gewesen – und das war erst Anfang 2005. Von Beginn bis Mitte der 1990er Jahre lagen die Zinssätze für Immobiliendarlehen zwischen 7,5 und 9 Prozent. Dagegen wirken die aktuellen Zinssätze von etwa 4 Prozent erschreckend günstig. Einen besseren Zeitpunkt zu bauen, gibt es aus Sicht der Zinsen deshalb nicht.

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