KfW-Energiesparhaus: Wohnen zu günstigsten Konditionen

Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau ist unter (angehenden) Häuslebauern als hilfreiche Institution bekannt, die mit verschiedenen Förderprogrammen beim Einzug in die eigenen vier Wände zur Seite steht.
Ein günstiges Angebot richtet sich an Bauherren, die bei der Errichtung ihres Eigenheims Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz treffen. Das KfW-Energiesparhaus 40 wird mit einem Darlehen von bis zu 50.000 Euro gefördert, dass in den ersten zehn Jahren der Laufzeit aus Mitteln des Bundeshaushalts gefördert und damit deutlich vergünstigt wird. Es stehen drei Kreditvarianten zur Auswahl: Die Laufzeiten sind zwischen 10, 20 und 30 Jahren frei wählbar, ein tilgungsfreies Jahr ist bei allen Varianten obligatorisch. Bei den längeren Laufzeiten können wahlweise auch in den ersten drei bzw. fünf Jahren ausschließlich die Zinsen gezahlt werden.
Voraussetzung für die Gewährung des Darlehens ist, dass der Primärenergiebedarf des errichteten Gebäudes nicht mehr als 40 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter Gebäudefläche beträgt und dass der Transmissionswärmeverlust des Gebäudes den gesetzlichen Höchstwert nach EnEV um mindestens 45 Prozent unterschreitet.
Zur Gewährung des Darlehens ist eine Bescheinigung über die energieeffiziente Bauweise des betreffenden Gebäudes durch einen staatlich zugelassenen Energieberater erforderlich.
Mit dem Energiesparhaus 60 steht Bauherren (neben Privatpersonen können dies auch institutionelle Träger wie zum Beispiel Genossenschaften sein) eine alternative Variante zur „40er“ -Version offen: Hier wird das Darlehen auch dann gewährt, wenn das Gebäude einen jährlichen Primärenergieverbrauch von 60 Kilowattstunden je Quadratmeter verzeichnet und der Transmissionswärmeverlust den Richtwert nur um 30 Prozent unterschreitet. Die Konditionen des Darlehens sind identisch zu dem der strengeren Variante, allerdings erfolgt eine Auszahlung des Kredits zu lediglich 96 Prozent.

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