Handwerkerpfusch: So vermeiden Sie Ärger im Vorfeld
Ein Eigenheim zu errichten ist für viele Bauherren ein großes Abenteuer: Es ist schon faszinierend zu sehen, wie sich die Vision von den eigenen vier Wänden langsam in ein reales Traumhaus verwandelt. In den wenigsten Fällen jedoch kann ein Bauherr seine Immobilie ganz allein Bauen: Im Regelfall beauftragt man entweder einzelne Handwerker für die anfallenden Arbeiten oder aber einen Bauunternehmer. Entscheidet man sich für letztere Variante, hat man nur einen Ansprechpartner, der die Arbeiten auf dem Bau zudem koordiniert. Das hilft dabei, Leerlauf zu vermeide und alle Arbeiten zügig abzuschließen.
Natürlich hofft jeder Bauherr, dass der Bau selbst so schnell, gut und reibungslos wie möglich vonstatten geht. Das allerdings ist keineswegs immer der Fall: Immer wieder kommt es vor, dass Bauherr und Bauunternehmer oder Handwerker um die Ausführung von Arbeiten oder das liebe Geld streiten. Insbesondere wenn der Bauherr nicht mit den ausgeführten Arbeiten zufrieden ist, droht Ärger.
Den allerdings kann man bereits im Vorfeld ein stückweit vermeiden. Wichtig ist es, sich vorab über seinen zukünftigen Geschäftspartner zu informieren. Gab es in der Vergangenheit bereits mehrere unzufriedene Kunden oder Streitigkeiten? Dann sollte man sich lieber nach einem anderen Baupartner umschauen, selbst wenn der geringfügig teurer sein sollte.
Eine sehr gute Möglichkeit, Ärger mit Handwerkern beim Bau vorzubeugen, ist ein Kostenvoranschlag. Darin legt der Handwerker oder Baupartner genau fest, welche Arbeiten erledigt werden und was für Anfahrt, Material und Arbeitsstunden fällig wird. Der Kostenvoranschlag ist für ihn verbindlich, er darf maximal 15 Prozent davon abweichen. Am besten man fordert einen schriftlichen Kostenvoranschlag an, damit im Streitfall schnell eine Lösung gefunden werden kann.


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