Bild: Versuch einer Baufi-Aufklärung

Immobilien gelten seit jeher als vergleichsweise wertstabil und gute Investition in die eigene Zukunft – nicht umsonst nennt man sie auch „Betongold“. Viele Häuslebauer entscheiden sich zum Kauf oder Bau eines Eigenheims, um dort zum einen individuell leben und zum anderen ihre Rente absichern zu können. Schließlich ist die Immobilie auch irgendwann abbezahlt und im Alter entfällt damit eine Mietzahlung, so die Kalkulation vieler Interessenten. So wundert es nicht, dass gerade in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise immer mehr echte und selbst ernannte Experten meinen, sich zum Thema äußern zu müssen und Tipps zu geben.

Auf der Suche nach einem passenden Thema für den heutigen Eintrag bin ich auf eine neue Serie der Bild gestoßen. In einem Service-Special versucht man dort, den Lesern die Grundbegriffe der Baufinanzierung zu erklären. Versucht, wohlgemerkt. Was dort steht, sind im Großen und Ganzen Allgemeinplätze: Tipps á la „Fragen Sie einen Experten oder Ihre Hausbank“ und „Es gibt immer hohe und niedrige Zinsen“ sind einfach überflüssig und sagen rein gar nichts aus. Aber es geht noch schlimmer: Der Redakteur erklärt zum Beispiel, dass sich günstige Darlehen immer in erster Linie durch einen möglichst niedrigen Zinssatz auszeichnen. Das stimmt auch – ist aber nicht das einzige Kriterium, was so leider nicht erklärt wird. Statt zu erwähnen, dass die Gestaltung des Baudarlehens, seine Laufzeit, Nebenkosten und Sonderoptionen ebenfalls sehr großen Einfluss auf die Finanzierungskosten haben, heißt es lediglich: Fragen Sie Ihren Bauberater oder am besten gleich die Hausbank. Unser Tipp: Vergessen Sie ganz schnell, was Sie bei Bild lernen und beginnen Sie, sich rechtzeitig über Ihre Möglichkeiten zu informieren. Zum Beispiel in unserem Blog.

Ihre Meinung ist uns wichtig

*

* Copy this password:

* Type or paste password here:

157 Spam Comments Blocked so far by Spam Free Wordpress