Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Immobilie zuzulegen, beobachtet sicherlich schon seit einiger Zeit die Entwicklung auf den Immobilien- und Zinsmärkten. Was dort in den letzten Monaten zu beobachten war, stimmt angehende Bauherren und Immobilienbesitzer sicherlich freudig: Mancherorts sanken die Preise für Baugrundstücke und Immobilien zum Teil deutlich. Was die Zinsentwicklung angeht ist festzustellen, dass das allgemeine Zinsniveau in den vergangenen Monaten durchweg niedrig lag, wenngleich es zu einigen Schwankungen nach oben und unten kam.
Für die nächsten Monate gehen Experten nun aber von einer Steigerung der Zinsen aus: Die Wirtschaftslage stabilisiert sich in vielen europäischen Ländern zusehends, der Trend zeigt nach oben – und die Zinsen folgen. Schon jetzt steigen beispielsweise die Zinsen für Forward-Darlehen – mit Folgen für Bauherren in spe ebenso wie für Immobilienbesitzer, die eine Anschlussfinanzierung benötigen.
Wer jetzt noch von den günstigen Zinssätzen profitieren will, sollte sich auch Experten von Interhyp zufolge mit den aktuellen Konditionen beschäftigen und sie schnellstmöglich fixieren. Wer das Geld jetzt aber noch nicht benötigt – etwa weil noch kein passendes Grundstück bzw. keine passende Immobilie gefunden ist oder weil die aktuelle Finanzierung noch läuft und die Anschlussfinanzierung erst in einem Jahr benötigt wird – kann von einem Forward-Darlehen Gebrauch machen. Dabei fixiert man die jetzigen Konditionen gegen einen (noch) geringen Zinsaufschlag und nimmt das Darlehen erst innerhalb von 60 Monaten in Anspruch. Da von steigenden Zinsen in den nächsten 6-12 Monaten und darüber hinaus auszugehen ist, macht ein solches Vorgehen durchaus Sinn: Auch mit einem Zinsaufschlag für ein Forward-Darlehen sind die Konditionen insgesamt mit großer Wahrscheinlich günstiger als in 12-60 Monaten.
