In den nächsten Wochen wird es wieder kälter werden und in absehbarer Zeit ist auch der Winter mit Eis, Schnee und Kälte wieder da. Spätestens jetzt denken viele Hausbesitzer, aber auch Bauherren, über das Thema Wärmeschutz und Energieeffizienz nach: Wer energieeffizient baut bzw. saniert, vermeidet, dass neben dem eigentlichen Wohnraum auch noch die Fassade und die Umgebung der Immobilie mit geheizt werden. Nur: Woher weiß man eigentlich, wie gut eine Immobilie gedämmt ist?
Sicherlich hilfreich ist bei dieser Frage zunächst ein Blick in die Bauunterlagen und eine Besichtigung vor Ort: Welche Dämmstoffe wurden verwendet und wie lange ist die Dämmung her? Welche Wände wurden gedämmt? Wie steht es um Keller- und Dachräume? Viele Fragen ergeben sich in Zusammenhang mit der Dämmung – und alle haben sie Einfluss darauf, wie viel Geld man beim Wohnen letztlich im wahrsten Sinne des Wortes durch den Schornstein bläst.
Wer es ganz genau wissen und zielgerichtet dämmen will, kann die Hilfe eines Thermografen in Anspruch nehmen. Diese Fachleute verfügen über die notwendige Ausrüstung – sprich Wärmebildkameras – um erkennen zu können, wo zu viel Wärme eine Immobilie verlässt. Jetzt ist genau die richtige Zeit dafür: Die besten Ergebnisse liefert eine solche Untersuchung, wenn der Unterschied zwischen warmem Inneren und kalter Umgebung möglichst groß ist. Natürlich ist eine solche Untersuchung nicht unbedingt preiswert – sie hilft jedoch, schon beim Bau oder vor einer Sanierung die thermografischen Schwachstellen zu entdecken, die dann zielgerichtet gedämmt werden können. Die Investition amortisiert sich relativ schnell aufgrund eines danach deutlich geringeren Energieverbrauchs beim Heizen.
