Bausparkassen-Kredite für Solardächer

Dass sich „grünes Bauen“ derzeit besonders lohnt, hat sich unter zukünftigen Bauherren bereits herumgesprochen. Nicht nur, dass der Bau energieeffizienter Immobilien finanziell gefördert wird – vom Einsatz von Wärmepumpe, Solardach & Co. profitiert man auch noch Jahre nach dem Bau. Damit ist es möglich, im besten Fall energetisch unabhängig zu wohnen, im ungünstigsten Fall senkt man damit dauerhaft die monatlichen Nebenkosten. So wundert es auch nicht, dass die Nachfrage nach den derzeit sehr günstigen Solaranlagen sehr hoch ist. Allein die Anschaffungskosten lassen manche Bauherren oder Sanierer zögern.

Genau hier setzt ein aktuelles Angebot vieler Bausparkassen an: Um Kunden zu gewinnen, stellen sie derzeit unbesicherte Blankodarlehen bis zu einer Höhe von 30.000 Euro zu günstigen Konditionen zur Verfügung. Damit ist es möglich, eine Finanzierung selbst ohne Eigenkapital noch in diesem Jahr auf die Beine zu stellen und somit von den noch günstigen Angeboten der Solar-Hersteller zu profitieren.

Zudem ist es damit auch möglich, sich noch die recht hohe Einspeisevergütung zu sichern. Die Einspeisevergütung erhalten alle Besitzer einer Solaranlage, die sich bereit erklären, selbst produzierten, aber nicht selbst genutzten Solarstrom ins öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Statt für Strom zu zahlen, erhalten sie also eine Vergütung dafür. Allerdings zahlen die Netzbetreiber für Strom aus Anlagen, die ab 2010 errichtet werden, eine geringere Vergütung. Umso mehr lohnt es sich, noch in diesem Jahr eine Anlage zu errichten: Dann erhalten Solaranlagen-Besitzer bis 2030 attraktive 43,01 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Renditen bis zu acht Prozent sind somit realisierbar – und unterstützten Bauherren dabei, ihre Darlehen zügiger zu tilgen.

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