Viele Bauherren sind es nicht, die ihr zukünftiges Eigenheim sofort mit eigenen Mitteln bezahlen können. Die meisten zukünftigen Immobilienbesitzer, die einen Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen, um ihren Traum zu verwirklichen. Was viele außer Acht lassen ist, dass ein Teil der benötigten Summe auch durch andere Mittel aufgebracht werden kann. So stellt beispielsweise die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsgünstige weil vom Bund bezuschusste Darlehen und Zuschüsse auf Antrag zur Verfügung. Darüber hinaus werden Bund, Länder und Gemeinden aber auch selbst aktiv und bieten ihren Bürgern immer wieder Fördermittel für den Bau, den Erwerb oder die Sanierung bereit. Sogar trotz anhaltendem Sparzwang und knappen Kassen. Zu beachten ist dabei jedoch, dass jedes Jahr nur eine bestimmte Summe zur Eigenheim-Förderung zur Verfügung steht. Ist der Fördertopf leer, gehen die Antragsteller leer aus. Allerdings steht es ihnen offen, sich das nächste Jahr erneut für eine Förderung zu bewerben. Die Anträge werden in der Regel in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet.
Aktuellen Informationen aus Sachsen und Hamburg zufolge war die Nachfrage nach Fördermitteln des Landes dieses Jahr offenbar besonders ausgeprägt: Der Fördertopf ist in beiden Bundesländern bereits jetzt zum Teil leer. In Hamburg sind die Mittel für die Förderung des Bestandserwerbs ausgeschöpft. Der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt (WK) zufolge sind in allen übrigen Programmen aber noch Mittel vorhanden.
In Sachsen übersteigt die Zahl der Anträge zur Förderung von Wohneigentum in Innenstädten und zum Mehrgenerationenwohnen sowie für das Sächsische Energiespar-Darlehen alle vorhandenen Mittel. Neu eingehende Anträge werden daher ungeprüft zurückgegeben.
