Energiesparen für alte Häuser

Für viele Hausbesitzer wird der Blick auf die Öl- und Gasrechnung immer mehr zu einem Schock, treiben die hohen Preise doch die Heizkosten immer weiter in die Höhe. Gegenüber dem letzten Jahr muss heute für Heizmittel wesentlich mehr Geld eingeplant werden. Gerade ältere Immobilien, die noch weit vom Energiespar-Niveau eines modernen Niedrigenergiehauses entfernt sind, verbrauchen auf diese Weise einen nicht unerheblichen Teil des Einkommens der Bewohner. Diese Situation wird sich in den nächsten Monaten sicher noch weiter verschärfen, da der Ölpreis immer wieder steigt.

Aber auch alte Häuser lassen sich so weit modernisieren, dass sie den neusten Energiespar-Anforderungen entsprechen. Geeignete Maßnahmen, die im Rahmen eines solchen Projektes durchgeführt werden können, betreffen zum Beispiel die Fenster und den Einbau einer neuen Lüftungsanlage. Hierdurch sollen die Wärmeverluste so gering wie möglich gehalten werden. Daneben ist bei einer Modernisierung der Aufbau eines „Wärmemantels“ ebenso wichtig wie die Installation einer neuen Heizungsanlage. Besonders in den letzten Jahren ist der Bedarf an Holzöfen wieder gewachsen, da Holz im Gegensatz zu Erdöl einen nachwachsenden Rohstoff darstellt.

Die Besitzer müssen sich im Falle einer Heizungsmodernisierung allerdings mit dem Gedanken anfreunden, dass hier ein neuer Baukredit notwendig wird. Um die Modernisierung nicht komplett nur mit fremden Mitteln zu bewältigen, sollte man sich vor dem Umbau mit den Möglichkeiten zur Förderung durch Bund und Länder informieren. Die KfW-Bank unterstützt mit den unterschiedlichsten Förderprogrammen den Umbau von Bestandsimmobilien vor allem durch recht zinsgünstige Darlehen. Daneben entlasten Eigenleistungen das Bankdarlehen natürlich zusätzlich, wodurch die Kreditsumme spürbar sinkt.

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