Die optimale Tilgungsrate

Im Zusammenhang mit einer Baufinanzierung beschäftigt jeden Kreditnehmer immer wieder die Frage, wie die optimale Tilgungsrate aussieht. Denn werden hier Fehler gemacht, kommen diese den Eigenheimbesitzer früher oder später teuer zu stehen. Bei einer zu niedrigen Tilgungsrate zieht sich die Rückzahlung des Darlehens nur unnötig lange hin, wodurch am Ende die Zinszahlungen nur unnötig wachsen. Wird die Tilgung dagegen zu hoch angesetzt, drohen letztendlich finanzielle Engpässe was die Rückzahlung des Darlehens betrifft. Aufgrund dieser Zwickmühle für den Kreditnehmer sollte die Höhe der Tilgung immer mit einer entsprechenden Weitsicht geplant werden. Wie hoch sie am Ende wirklich ist, hängt immer stark von den monatlichen Belastungen ab, die im Vorfeld existieren.

Wer als zukünftiger Eigenheimbesitzer bereits den einen oder anderen Kredit tilgt, zum Beispiel für ein Auto, sollte bei der Planung lieber etwas vorsichtiger zu Werke gehen. Als Bemessungsgröße für die Höhe der monatlichen Belastungen aus einem Baudarlehen kann die Miete herangezogen werden, denn solange der Kreditnehmer diese jeden Monat ohne Schwierigkeiten aufbringt, kann sich die Rate durchaus in dieser Höhe bewegen. Allerdings sollte dabei auch beachtet werden, dass die Nebenkosten bei einem Haus in der Regel höher liegen als bei einer Wohnung – es sollte am Monatsende immer noch etwas Kapital übrigbleiben, um auch für die Zukunft sparen zu können.

Schließlich können jederzeit unvorhergesehne Dinge passieren, etwa eine längere Krankheit oder ein Autounfall, die zusätzliche Kosten verursachen. Um die monatliche Rate zu berechnen, sollten alle festen Kosten vom Einkommen abgezogen und der verbleibende Betrag vernünftig aufgeteilt werden. Um sicher zu gehen, sollte der Tilgungsplan von einem unabhängigen Experten noch einmal geprüft werden.

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