Neue KfW-Förderstandards für energieeffizientes Bauen und Sanieren

Ihren Traum von den eigenen vier Wänden setzen jedes Jahr Tausende Menschen in die Realität um. Die Wenigsten unter ihnen verfügen jedoch über so viel Eigenkapital, dass sie alle anfallenden Kosten aus der eigenen Tasche begleichen könnten. Stattdessen nutzen sie die Möglichkeit, ein Baudarlehen aufzunehmen, um damit eine Immobilie zu kaufen oder zu bauen. Aber längst nicht alle Geldinstitute vergeben ihre Darlehen auch immer zu guten Konditionen. Ein Darlehen ist in jedem Fall mit Kosten für den Darlehensnehmer verbunden, die im Laufe der Jahre – die durchschnittliche Laufzeit eines Baudarlehens beträgt 12 bis 20 Jahre – zu einer nicht unerheblichen Summe anwachsen können. Gut zu wissen, dass diese Nebenkosten reduziert werden können: Wer die Förderangebote von Bund, Ländern und Gemeinden nutzt, kann seine Zinskosten zum Teil deutlich senken. Das wohl bekannteste der Förderangebote ist das KfW-Darlehen, das Immobilienbesitzer in spe unter bestimmten Bedingungen zum Bau oder zur Sanierung ihrer Immobilie erhalten können.

Im Zuge der Novellierung der Energieeinsparverordnung hat die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nun ihre Förderprogramme an die neuen Vorgaben angepasst. Zum Oktober wird es nicht wie gewohnt zwei sondern gleich sechs Förderstufen geben. Für das Programm Energieeffizient Sanieren unterscheidet man künftig die Förderstufen KfW-130, KfW-115 und KfW-100. Das Programm Energieeffizient Bauen verfügt über die Förderstufen KfW-100, KfW-85, KfW-70 sowie KfW-55. Je nach Förderstufe werden Antragstellern staatlich subventionierte Darlehen in unterschiedlicher Höhe zu sehr guten Konditionen bewilligt. Anträge nach den aktuellen Programmbedingungen können noch bis zum 31. Dezember 2009 eingereicht werden.

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