Einkommensquelle Solarstromanlage

Immer mehr Immobilien werden in den letzten Jahren nicht nur mit Solarpanels nachgerüstet, sondern gleich beim Bau mit einer Solaranlage versehen. Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe: Zum einen die gesunkenen Investitionskosten und zum anderen die Möglichkeit, Nebenkosten zu sparen und dabei auch noch Geld zu verdienen.

Waren Solaranlagen noch vor einigen Jahren vergleichsweise teuer, profitieren heutige Bauherren von deutlich gesunkenen Preisen. Zum einen gibt es mehr Anbieter, zum anderen stecken die Anbieter aber auch in einer Absatzkrise und sitzen auf hohen Lagerbeständen. In den letzten zehn Jahren sind die Preise für Solaranlagen Medienberichten zufolge um satte 10 bis 20 Prozent gefallen.

Ein anderer Grund, über die Verwendung einer Solarstromanlage im Eigenheim nachzudenken, sind die Nebenkosten, die damit eingespart werden können: Wer den derzeit sehr teuren Strom nicht von einem Versorger beziehen muss, sondern sich selbst versorgen kann, spart über das Jahr gerechnet viele hundert Euro – die Investition amortisiert sich in wenigen Jahren. Zudem können Solarstromanlagen wenn sie groß genug sind auch als Einkommensquelle genutzt werden – das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) macht es möglich. Stiftung Warentest zufolge (Ausgabe 8/2009) können Hauseigentümer damit sogar eine Rendite von bis zu 7 Prozent im Jahr über 20 Jahre lang erwirtschaften – mehr als doppelt so viel wie etwa bei Tages- oder Festgeldern. Vorausgesetzt natürlich, der Hausherr bzw. der Anlagebetreiber erfüllt einige Voraussetzungen, die konkret im EEG aufgeführt sind. So ist es beispielsweise notwendig, die Eintragung der Solaranlage in das Anlageregister zu beantragen. Erst dann kann eine Vergütung erfolgen. Strom, der nicht selbst genutzt wird, muss zudem vollständig in das Netz eingespeist werden.

Ihre Meinung ist uns wichtig

*

* Copy this password:

* Type or paste password here:

156 Spam Comments Blocked so far by Spam Free Wordpress