Sommerzeit – Bauzeit
Der Sommer ist da, nicht nur kalendarisch sondern auch tatsächlich mit Wärme und Sonnenschein. Sommerwetter verbessert keineswegs nur die Laune und das Wohlbefinden – es eignet sich auch perfekt, um das lange geplante Bauvorhaben endlich in die Tat umzusetzen.
Nicht umsonst werden die meisten Bauvorhaben bereits zu Jahresbeginn, spätestens aber im Frühjahr, angegangen: Insbesondere wenn eine Immobilie in Massivbauweise errichtet werden soll benötigen Wände, Gips und Beton Zeit und das richtige Wetter um gleichmäßig und gut zu trocknen. Am besten eignet sich hierfür logischer Weise der Sommer mit seinen vergleichsweise hohen Temperaturen. Fortschritte auf dem Bau zeigen sich dann deutlich schneller als beispielsweise im Spätherbst, wenn niedrige Temperaturen und zu viel Feuchtigkeit den Baufortschritt verzögern. Ein weiteres Plus bei diesem Vorgehen: Häufig können die Bauarbeiten spätestens Ende Sommer abgeschlossen und die Immobilie bezogen werden. Ein Umzug in Matsch, Regen und Kälte bleibt den frisch gebackenen Hausherren damit erspart.
Jetzt ist aber nicht nur der perfekte Bauzeitpunkt, auch für die Baufinanzierung könnte es kaum einen besseren Zeitpunkt geben. Zwar zeigen die ersten Zinssätze bereits eine Tendenz zum Anstieg, aber noch immer profitieren Bauherren von den historisch niedrigen Bauzinsen. Selbst die Stiftung Warentest rät derzeit dazu, sich nach Möglichkeit die noch niedrigen Zinsen zu sichern. Wer es versäumt hat, eine lange Laufzeit für sein aktuelles Baudarlehen zu vereinbaren, sollte ein Forward-Darlehen in Erwägung ziehen. Damit ist es möglich, den derzeit niedrigen Zinssatz für ein Anschlussdarlehen zu fixieren, auch wenn das erst in einigen Jahren ausgezahlt wird.


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